

Stefanie „Stefi“ Heinrich
Bereits in der Grundschule bekam Stefi schon Blockflötenunterricht, und lernte die ersten Noten kennen. Auch In der weiterführenden Schule wurde grossen Wert auf Blockflöte gelegt. So etwa mit 14 Jahren fing sie an Gitarre zu spielen; mit der Klampfe des Bruders und mit dessem Peter Bursch Lehrbuch. Einige kleine Auftritte gab es da schon mit Freundinnen in der Schule. Nach der Schule fing sie an, Schlagzeug zu spielen. Schon bald tat sie sich mit einem befreundeten Lehrling aus der gleichen Firma zusammen, und gründete mit Bass und Gesang die erste Band. Im folgenden Sommer spielte die Band auf einem selbstorganisierten Festival mit immerhin 800 Zuschauern. Es gab noch ein paar Auftritte mit der Band, dann riss Zivildienst und Berufswahl die Band auseinander. Danach gabs noch andere Bandprojekte, mal rockig, mal experimentell. Später fand sie zur Gitarre zurück, mit ihrem Lebenspartner coverte sie bekanntes aus Rock und Pop; später spielten sie akustische Duette.
Sie spielte dann zusammen mit Malles und Tom in einer Coverband; später spielten diese drei zusammen mit anderen Musikern zusammen in einem Musical Projekt, dass mit Grundschulkindern gestaltet werden sollte. Zwei Wochen vor der Aufführung kam dann leider Corona auf. Und nun zupft sie die Rhythmusgitarre bei den Gefährten.

Martin „Mattin“ Zeuner
Mattin (Martin Zeuner) stammt aus Schwerte am Rande des Ruhrpotts und bekam schon im zarten Grundschulalter eine klassische Klavierausbildung, die er als echter 68er mit einsetzender Pubertät beenden musste, weil Sonatinen so nicht rocken…
Mit etwa 16 Jahren ärgerte er sich dann so sehr darüber, aus Gitarren keinen einzigen Ton herauszukriegen, weil die Dinger keine Tasten haben, dass er sich von seinem Freund Det Hinz zeigen ließ, wie man die Wandergitarre seiner Mutter stimmt und erste Akkorde spielt. Mit 17 bekam er seinen ersten E-Bass. Damit war die Leidenschaft für diese Spaten mit langem Hals geboren und es folgte sogar eine Zeit mit Bassunterricht. Der Rest ist Autodidaktik, die immer wieder auf dem Wissen aus der Klavierausbildung aufbaut.
Mattin hat sich musikalisch nie festgelegt. Mit älteren Freunden und Lehrern wurde sogar Jazz gespielt, von dem er trotzdem bis heute keine Ahnung hat, es gab einige Top-40-Kapellen, um Vielseitigkeit zu üben, Studioaufnahmen mit einer Heavy-Metal-Band in Duisburg, Torfrock mit Freunden, ein christliches Rockprojekt samt CD-Produktion mit der Kirchenband „Joshija“, einen Auftritt beim Papstbesuch in der Senne 1996, unzählige musikalische Messen usw.
Im Jahr 2000 fing er bei den „Stockum Allstars“, einer Bluesrock-Band, an und entdeckte seine Liebe zu dieser Musik. Trotz des Umzugs von Schwerte nach Gütersloh im Jahr 2002 fuhr er 18 Jahre lang fast jede Woche am Freitagabend nach Unna, um mit den Freunden zu jammen. Seitdem kümmert er sich auch um das musikalische Leben an der Janusz Korczak-Gesamtschule in Gütersloh, spielt immer wieder in wechselnden Lehrerbands, trainiert Schülerbands und verantwortet die gesamte Veranstaltungstechnik.
Mit der Corona-Pandemie brach musikalisch vieles zusammen (Ja, Malles, Corona war schon ein derbes A…loch!), aber seit 2021 spielt Mattin mit Malles bei den „Deaf Chixx“ und frönt mal wieder seiner Liebe zum harten Rock. Als Malles um Unterstützung beim letzten CD-Release bat, war er sofort dabei und hatte große Lust, diese schönen Lieder in „etwas rockiger“ auch mit einer Live-Band zu spielen. Und genau das passiert jetzt…
Was die Instrumente anbelangt, ist Mattin eher Old School. Bei den Gefährten spielt er einen Baphomet Fünfsaiter „ohne die Striche“ (also fretless). Außer einem Compressor kommen ihm bislang am Bass keine Effektgeräte unter die Füße, das muss alles in den Fingern stecken.
Als letzte blöde Idee fiel ihm zu „Wie im Kino“ eine Keyboardlinie ein, so dass er jetzt gelegentlich auch wieder in die Tasten greifen darf. Damit schließt sich der Kreis und Mama und Papa sind hoffentlich wieder stolz auf den verrockten Sohn.
Fazit: Ein Leben ohne Musik ist möglich, aber sinnlos.

Tom K. Falkus
Toms musikalisch Früherziehung begann schon zeitig in Muttern‘s Küche:
Töpfe, Schüsseln u. Deckel, nichts war vor ihm sicher. Alles wurde mit Holzlöffeln bearbeitet, und die ersten Trommelschritte waren gemacht.
Wenig später folgte dann das allererste Schlagzeugset, und seine bis jetzt anhaltende Leidenschaft für dieses Instrument war nun endgültig entfacht.
Erste Auftritte mit verschiedenen Schülerbands, dann später unzählige Gigs u. Shows in mehreren RockBands (Pool-Band, The Swords, XmasOnMars, Matoja, Dimi on the rocks&the firesuckers uvm.)
Zwischendurch spähte Tom auch immer wieder über den „Drummer-Teller“ hinaus. Er nahm Klavier-und Saxofonunterricht. Getreu des Mottos „To be a drummer you also have to be a musician!“ (Ian Paice – Deep Purple) 😉
Anschl. ging es nicht nur als Live-sondern auch als beschäftigter Studioschlagzeuger mit Tom weiter.
Nach seinem Umzug ins Münsterland lernten sich Malles, Stefi u. Tom kennen. Die Chemie stimmte auf Anhieb, sowohl musikalisch als auch menschlich.
Gemeinsame Musikprojekte (u.a. Musical Tabaluga) mussten also folgen! Somit nahmen die Dinge ihren Lauf.
Nun geht die musikalische Reise mit den „Gefährten“ weiter…

Martin „Malles“ Bischoff
Martin Bischoff wurde in eine musikalische Familie hineingeboren – Musik war für ihn von Anfang an ein selbstverständlicher Teil des Alltags. Schon früh sammelte er seine ersten praktischen Erfahrungen auf der Blockflöte. Dieses zunächst spielerische Herantasten entwickelte sich bald weiter: In seiner Jugend wurde er Flötist in einem Spielmannszug, wo er nicht nur musikalische Grundlagen, sondern auch das Zusammenspiel in einer Gemeinschaft lernte.
Mit 17 Jahren begann Martin Bischoff, seinen eigenen musikalischen Weg zu gehen. Er öffnete sich neuen Einflüssen jenseits der traditionellen Musik, insbesondere der Rock- und Popmusik. Bands wie The Beatles prägten sein musikalisches Denken ebenso wie die Erkenntnis, dass Musik Ausdruck von Persönlichkeit, Haltung und Zeitgeist sein kann.
Im Alter von 22 Jahren folgte ein entscheidender Schritt: Die Gründung seiner ersten Irish-Folk-Band „Carrickfergus“. Hier verband sich seine frühe Liebe zur traditionellen Musik mit wachsender Bühnenerfahrung und dem Wunsch, Geschichten durch Musik zu erzählen. Der Irish Folk blieb fortan ein wichtiger Bezugspunkt in seinem musikalischen Leben.
In den folgenden Jahren erweiterte Martin Bischoff seinen stilistischen Horizont deutlich. Er wandte sich zunächst der deutschen Folk-Rock-Musik zu, später spielte er in einer Hardrock-Coverband. Diese Phasen zeugen von seiner Vielseitigkeit und seiner Offenheit, sich immer wieder auf neue musikalische Ausdrucksformen einzulassen, ohne seine Wurzeln zu verleugnen.
Aktuell ist Martin Bischoff Teil der Deutsch-Rockband „Malles’ Gefährten“, die er gemeinsam mit seiner Frau und zwei engen Freunden gegründet hat. Die Band steht für ehrliche, intelligente Texte und eine klare Haltung, getragen von handgemachter Rockmusik in deutscher Sprache. Die persönliche Nähe der Bandmitglieder spiegelt sich dabei deutlich in der Authentizität ihrer Musik wider.